Gartenlatein

Auch wenn es für Nichtlateiner erst einmal schwierig erscheint, macht es Sinn, sich die lateinischen Pflanzennamen einzuprägen. Die Nomenklatur wird weltweit angewandt und erleichtert die Verständigung erheblich.

Die deutschen Namen unterliegen starken regionalen Einflüssen, da können schon einmal zwei verschiedene Pflanzen den gleichen Namen tragen.

Auf einem Foto, das im Internet kursierte, stand neben dem Hirschhornwegerich, der in der Küche Verwendung findet, die Bezeichnung Hirschkraut. Der giftige ‚Bittersüße Nachtschatten‘,  wird landläufig auch Hirschkraut genannt, eine Verwechslungsgefahr mit gefährlichen Folgen.

Eine einheitliche Systematik wurde von dem schwedischen Wissenschaftler Carl von Linné im Jahr 1735 eingeführt. Das Systema Naturae, das er kontinuierlich erweiterte, klassifizierte Tiere, Pflanzen und Mineralien.

Seine Einordnung der Pflanzen in Klasse, Ordnung, Gattung, Art und Varietät ist im Laufe der Jahrhunderte an neue Erkenntnisse angepasst worden. Heute ermöglicht die Genetik durch DNA-Analysen eine einwandfreie Bestimmung der Verwandschaft von Pflanzen.

Die Namen können Hinweise auf Farben und Eigenschaften oder den Entdecker der Pflanze geben.

Es wird eine kleine Erläuterung zum Regelwerk und der Bedeutung der Pflanzennamen  folgen.

 

 

 

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